Die Tempo Modellgeschichte

Der Tempo Matador E hier klicken für ein Video bei Youtube
Typ Matador E
Bauzeitraum 1963 - 1966
Motor
Leistung
Austin A 60, 1.622 cm³
54 PS
Hanomag Diesel D 301 E 2
1.797 cm³, 50 PS
Nutzlast 1 - 2,5 to.
Stückzahl 47.362
Sonderaufbauten ab Werk: Hochladepritsche, Tiefladepritsche, Kastenwagen, Kofferwagen, Kombiwagen, Viehtransportwagen, Doppelkabine, Möbelwagen
Farben ab Werk: grau (RAL 7001), elfenbein (RAL 1015), grün (RAL 6011), blau (RAL 5007), rot (RAL 3002), grau (Pritschen innen) (RAL 7005)
Presseempfang am 4.8.1963 im Tempo Werk. Seit langer Zeit wird die Presse wieder einmal ins Werk eingeladen. Oscar Vidal informiert über die Probleme die man als einziger Lieferwagenhersteller ohne eigene Personenwagenfertigung im Rheinstahlkonzern hat. In jahrelanger Arbeit ist nun ein völlig neuer Transporter als Matador Nachfolger entwickelt worden. Das Konzept soll so zukunftsweisend sein, das es das Tempo Werk um Jahrzehnte überlebt. Der Rahmen wurde vollkommen neu entwickelt und auch das restliche Fahrzeug sieht dem Vorgänger nur oberflächlich ähnlich. Die Erkenntnisse einer rationellen Grosserienfertigung haben in die Entwicklung Einzug gehalten. Der Matador löst alle Vorgängermodelle, also den Matador I, den Wiking I und den Rapid ab. Bald nach der Präsentation werden die ersten Fahrzeuge ausgeliefert. Das Tempo Logo prangt jedoch nur knapp 2 Jahre an der Stirnwand. Bald wird es vom Hanomag Logo abgelöst, da die Vidal und Sohn KG und damit das Tempo Werk zum 1.1.1966 vollständig an den Rheinstahlkonzern verkauft wird. Doch auch die Rheinstahl Ära soll nicht lange dauern, Bereits 1969 steigt Mercedes ein. Bis 1978 wird der Matador E in Deutschland gefertigt, danach geht die Produktion in Indien weiter. Alles in allem ist der Matador E, mit seinen zahlreichen Faceliftings, das am meisten gebaute Tempo Fahrzeug in der deutschen Tempo Modellgeschichte.